Ortsbegehung der FDP in Gronau mit vielen Stationen

FDP fordert sofortige Sanierung der alten Trasse Gronau – Bad Vilbel

Bad Vilbel – Mehrere Stationen hatte die Ortsbegehung, die die Freien Demokraten der Quellenstadt am vergangenen Samstagvormittag durchgeführt haben. Auf Einladung des FDP-Vertreters im Ortsbeirat Gronau und stellvertretenden Ortsvorstehers Ottmar Dauterich forderten die Liberalen, dass noch in diesem Jahr die Sanierung der alten Trasse der Kreisstraße 247 begonnen würde. „Nachdem unser heimischer FDP-Landtagsabgeordnete Jörg-Uwe Hahn es geschafft hat, die „Missverständnisse“ zwischen dem Rathaus und dem Kreishaus aufzudecken, die Stadt auf die Nutzung der Quellen im Bereich der Kreuzung verzichtet hat, soll nunmehr mit dem Bau noch in diesem Jahre begonnen werden“, so Dauterich vor Ort. Der Liberale erinnerte daran, dass die CDU Gronau zunächst eine neue Anbindung zur B 3008 mit einem 11%igen Gefälle gefordert habe, dass aber aus mehreren Gründen, auch dem vermeintlichen morgendlichen Rückstau bis in den Ortskern herein, abgelehnt wurde.

Für den Bahnübergang „Berger Straße“ wünschen sich die Liberalen eine Halbschranke. Dauterich und die ehrenamtliche FDP-Dezernentin Heike Freund-Hahn erinnerten daran, dass bereits vor Jahren entsprechende Kostenvorschüsse hereingeholt wurden. „Ich will es einfach nicht glauben, dass ein Betrag von über 300.000 Euro für zwei „läppische Halbschranken“, natürlich mit entsprechender Elektronik versehen, aufgebracht werden müssen“, hob der ehemalige FDP-Stadtverordnete und Stadtrat Klaus-Peter Kubitza hervor. Auch wenn nunmehr leisere Eisenbahnen eingesetzt würden, so seien diese aber mit „viel lauteren und lästigeren Hupen“ ausgestattet. „Es wäre ein Segen für den halben Stadtteil Gronau, wenn das Hupen aufhört, dazu ist aber eine Halbbeschrankung notwendig. Eine Schließung lehnen wir Liberale ab, da nur hier die Landwirte ohne großen Zeitverlust das Stockheimer Lieschen überqueren könnten“.

Die Gruppe der Liberalen, zu denen auch der stellvertretende Ortsvorsitzende Thomas Reimann und der ehemalige Ortsvorsitzende Kai König gehörten, stellten bei der Überquerung der neu errichteten Brücke zum Gronauer Hof fest, dass der neu geschaffene Deichweg zwischen dieser Hofbrücke Gronau bis zur Gemarkung Karben ins Renaturierungsgebiet angepflanzt werden sollte. Jörg-Uwe Hahn hob hervor, man wolle in Gesprächen mit Dr. Hans-Georg Jehner und der Stadt erreichen, dass eine Bepflanzung, wie z.B. eine Allee erfolgen könne. „Dann ist dieser Weg noch attraktiver, er wird noch besser von den Bürgern angenommen, er bietet mehr Schatten und vielleicht auch die eine oder andere Sitzgelegenheit“.

Ein besonders Problem der Bürgerinnen und Bürger in Gronau sei, so der stellvertretende Ortsvorsteher Ottmar Dauterich abschließend, die Sicherheit. Es bestehe das Gefühl, dass immer häufiger eingebrochen bzw. Fahrräder und anderes gestohlen würden. Auch müssten die Schutzvorschriften für Feld und Flur in der Gronauer Gemarkung häufiger kontrolliert werden. Umso erfreuter waren die Liberalen, als während ihres Besuchs auf der Hofbrücke Gronau ein Vertreter des Ordnungsamtes auf seiner „Kontrolltour durch die Gemarkung“ unterwegs war und die Freien Demokraten in die neuesten Entwicklungen einweihte.

„Wir werden in den nächsten Monaten auch in den anderen Stadtteilen eine entsprechende Ortsbegehung durchführen. Es ist einfach besser, wenn man die Probleme vor Ort sieht und bespricht“, so die abschließende Stellungnahme des heimischen FDP-Vorsitzenden Jörg-Uwe Hahn.

Mit anschließender Post übersende ich Ihnen ein Bild, auf dem die FDP-Delegation auf der Hofbrücke Gronauer Hof.