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FDP und CDU stellen Anträge zu Haushaltsentwurf Doppelhaushalt 2019/2020: Tageseltern stärker unterstützen und mit neuem Stipendium mehr Erzieherinnen anwerben BAD VILBEL. Der Entwurf für den Doppelhaushalt 2019/2020, den Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr am gestrigen Dienstag dem Stadtparlament vorgestellt hat, stößt bei den Fraktionen von CDU und FDP auf Zustimmung. „Der Bad Vilbeler Haushalt ist und bleibt ausgeglichen, wir nehmen keine neuen Schulden auf und müssen keine Steuern erhöhen“, loben CDU-Fraktionsvorsitzende Irene Utter und FDP Fraktionschef Dr. Jörg-Uwe Hahn. „Wir begrüßen den Haushaltsentwurf.“ Bereits bei einer gemeinsamen Klausur im November hatten sich die Koalitionspartner mit Bürgermeister und Kämmerer Dr. Thomas Stöhr über ihre Ideen zum Haushalt ausgetauscht. „Dort haben wir gute Gespräche geführt. Um weitere Akzente zu setzen, werden wir bei der Verabschiedung des Haushalts im Februar einige Anträge einbringen“, so Utter und Hahn. Ein wesentlicher Punkt ist etwa, Tageseltern in Bad Vilbel künftig stärker zu unterstützen: 100 Euro pro betreutem Kind und Monat soll es für die Tagesmütter und -väter dann geben. „Damit wollen wir den Beruf attraktiver machen“, erklärt Jörg-Uwe Hahn. Aus dem gleichen Grund werden die beiden Fraktionen einen Antrag einbringen, der die Einführung eines Stipendiums für angehende Erzieherinnen vorsieht. Zehn junge Frauen und Männer können dann 600 Euro Unterstützung monatlich erhalten. Die einzige Bedingung: Die Auszubildenden müssen sich dazu verpflichten, nach Abschluss ihrer Ausbildung mindestens zwei Jahre in einer städtischen Einrichtung in Bad Vilbel zu arbeiten. „Wir wollen und müssen Anreize für junge Menschen schaffen, sich nach dem Schulabschluss für diese Ausbildung zu entscheiden“, betonen Irene Utter und Jörg-Uwe Hahn. Auf die gleich Art und Weise geht derzeit auch das Bundesfamilienministerium den Fachkräftemangel an: Wie Familienministerin Franziska Giffey in dieser Woche mitteilte, will der Bund den Ländern von 2019 bis 2022 rund 300 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um angehende Erzieher besser bezahlen zu können. Freuen können sich auch die Massenheimer Sportler. Denn CDU und FDP setzen sich mit einem Antrag dafür ein, im kommenden Jahr den Kunstrasenplatz des Stadtteils zu erneuern. „Der Kunstrasenplatz war der zweite seiner Art in Bad Vilbel. Inzwischen ist er in die Jahre gekommen und an vielen Stellen in einem schlechten Zustand“, so Utter und Hahn.