Bundeseinheitliche Lösung muss her

>> >> FDP Sozialdezernentin Heike Freund-Hahn fordert Impflicht bei Masern >> >> Die heimische Sozialdezernentin Heike Freund-Hahn (FDP) spricht sich für eine Impflicht bei Masern aus. Auch wenn das Thema derzeit in Bad Vilbel nicht aktuell sei, müsse man täglich mit einer neuen Erkrankung rechnen. „Und dann geht es nicht nur um das eine Kind, die Ansteckungsgefahr und damit die Risiken für die anderen Kitakinder und das Personal sind mir viel zu hoch,“ so Freund-Hahn für den FDP Ortsverband. >> >> Die für die Kindereinrichtungen zuständige Dezernentin macht deutlich, dass es klare Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts gebe. „Und das sind die Fachleute, die wissen um die Risiken und Probleme,“ so Freund-Hahn weiter, die sehr persönlich an einer Beerdigung einer 14 Jährigen teilgenommen hat, die an Masern verstorben ist. Bis zur Schaffung der rechtlichen Grundlagen seien die Eltern aufgefordert, ihre möglichen Bedenken hintanzustellen und ihre Kinder regelmäßig gegen Masern impfen zu lassen. „Es genügt nicht nur die Erstimpfung, die notwendigen Auffrischungen müssen ebenfalls gemacht werden.“ >> >> Gegen die Aufnahme einer Impflicht in die Kita Satzung sprach sich die FDP Politikerin aus. Man habe zum einen keine geeignete Rechtsgrundlage, zum anderen nutze hier aber keine Kleinstaaterei. Deshalb müsse eine bundeseinheitliche Lösung bald in Berlin verabschiedet werden, ist der Wunsch des Sozialdezernentin. >> >>